akadpress / 20.11.2000
Sondershäuser Verband verläßt CDA
Der VASV hat den CDA verlassen. Aus der Begründung: »Es ist uns nicht länger möglich, in einem Gremium mitzuwirken, das […] uns in den Dunstkreis der DB rückt und somit unberechtigte Kritik an unserem Verband herausfordern muß.«
akadpress / 20.11.2000
50 Jahre CDA
Am 11.11.2000 feierte der Convent Deutscher Akademikerverbände (CDA) im Rahmen des 7. Deutschen Akademikertages in München die Wiederkehr seiner Gründung vor 50 Jahren.
Erste Ideen zur Gründung einer Arbeitsgemeinschaft, der alle Korporationsverbände angehören sollten, hatte Dr. Gerhard Bergmann (AHCC) bereits 1948. Diesen Gedanken trieb er dann zusammen mit seinem Freund F. E. Nord (AHCC) voran; am 5./6. August 1950 kam es in Frankfurt am Main zur Gründung, an der Vertreter von 13 Korporationsverbänden beteiligt waren. Erster Vorsitzender wurde Dr. Bergmann; seine Forderung war die »Wende zum Geist«, also zur Beschäftigung mit dem, was man schon damals als Studium generale bezeichnete.
Die Aufgaben der CDA sind seit damals unverändert geblieben:
- Gleiche Aufgaben gemeinsam zu lösen und
- für gleiche Interessen eine gemeinsame Vertretung nach außen (gegenüber Staat, Hochschule und Öffentlichkeit) darzustellen.
Im Zentrum des Akademikertages stand eine Podiumsdiskussion in der Ludwig-Maximilians-Universität zum Thema »Hochschule auf neuen Pfaden – Klasse statt Masse und die Ansprüche der Wirtschaft?«. Der Rektor der LMU, Prof. Dr. Andreas Heldrich, hatte die Schirmherrschaft über die Jubiläumsveranstaltungen übernommen. Schwerpunkte des Gesprächs waren vor allem:
- Überflutung der Hochschulen vermeiden;
- Aufgaben klar zwischen Universitäten und Fachhochschulen gliedern;
- dynamisch gewordene Weltwirtschaft durch lebenslanges Lernen (mit allen dazu geeigneten Maßnahmen einschließlich der Alumni-Kontakte von Absolventen mit ihrer Hochschule) beherrschen.
akadpress / 13.11.2000
Deutscher Akademikertag
In Verbindung mit seinem 50jährigen Bestehen beging der Convent Deutscher Akademikerverbände (CDA) am Wochenende 10.–12. November in München den 7. Deutschen Akademikertag. Im Mittelpunkt der Veranstaltungen standen eine Podiumsdiskussion zum Thema »Universität heute« sowie die Beratung der neuesten Shell-Jugendstudie. Zugleich fand der CDA-Herbstconvent statt.
akadpress / 13.11.2000
KSCV: Seminarwesen neu geordnet
Auf eine neue Basis stellen nun auch die Kösener Corpsstudenten ihr Weiterbildungsangebot. Mit Hilfe des Paderborner Beratungsunternehmen »Creos« wurde das Konzept einer Corpsakademie entwickelt, die in diesem Herbst ihren Lehrbetrieb aufgenommen hat.
Angeboten werden Seminare, die die Studieninhalte durch von der Wirtschaft nachgefragte Kompetenzen ergänzt und werthaltig macht. Die Seminare der Corpsakademie sollen vor allem dem von Arbeitgebern oft beklagten Mangel abhelfen, daß Bewerber zwar fachlich hochqualifiziert sind, ihnen aber andere Schlüsselqualifikationen fehlen – etwa kommunikative Kompetenz im Umgang mit Mitarbeitern und Kunden oder auch die Fähigkeit zum Einsatz neuer Medien. Das Seminarkonzept besteht aus den fünf Bausteinen: 1. Lern- und Denkfähigkeit, 2. Arbeitstechniken und Selbstorganisation, 3. Kommunikations- und Kooperationsfähigkeit, 4. Kompetenzen für zukünftige Führungskräfte, 5. Neue Medien in Bildung und Beruf. – Das Qualitäts-Management spielt für die Kösener Corpsstudenten dabei eine besondere Rolle: Alle Seminare sollen nach ISO 9000 zertifiziert werden.
akadpress / 13.11.2000
DS: Carmina Burana in Köln
Zu einem grandiosen Musikereignis wurde eine Aufführung der »Carmina Burana« von Carl Orff durch Chöre der Deutschen Sängerschaft. Mehr als 200 Choristen, dazu Solisten, die sich in eine komödiantische Spiellaune steigerten, sorgten für eine Interpretation der im Kloster Benediktbeuren gesammelten, mittelalterlichen Vagantenlyrik, die dem Lebensgefühl der Studierenden aller Zeiten voll und ganz entsprach. Das mit tosendem Beifall bedachte Konzert im ausverkauften Kölner »Gürzenich« wurde mitgeschnitten und ist als CD für 25 DM bei der S. Leopoldina, Gleueler Straße 209, 50935 Köln, erhältlich. Aufgrund des großartigen Erfolges wurde das Konzert inzwischen an mehreren Orten in einer Version mit zwei Flügeln und Perkussion wiederholt.
akadpress / 13.11.2000
DB: Eisenacher Burschenschafterdenkmal wieder zugänglich
Mit großem persönlichen Engagement auch einzelner Mitglieder ihres Verbandes hat die Deutsche Burschenschaft (DB) das 1902 errichtete und ihr 1991 rückübertragene Burschenschaftsdenkmal in Eisenach vor dem Einsturz gerettet und grundlegend saniert. Im ehemaligen Burschenhaus wurde ein modernes Hotel mit Gastronomiebetrieb eingerichtet (»Berghotel Burschenhaus«). Das Denkmal selbst ist mittlerweile wieder zu besichtigen und beherbergt eine kleine Ausstellung zur burschenschaftlichen Geschichte in und um Eisenach. Die DB hat nun eine außerordentlich schwierige finanzielle Situation zu meistern: Nach offiziellen Angaben wurden in das Ensemble Denkmal/Hotel mehr als 7 Millionen DM investiert.
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