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akadpress / 12.12.2003
SH-Verlag legt erstes studentisches Hörbuch vor
Eine Pioniertat wagte jetzt der Kölner SH-Verlag: Dank seiner Initiative und pünktlich zur Zeit der Geschenke sind jetzt erstmals studentische Texte als Hörbuch erhältlich (ISBN 3-89498-137-7).
Scheffels trinkfester Ritter aus dem Odenwald, der auch als Geist noch quietschlebendig und voll irdischer Bedürfnisse ist, gab der Audio-CD ihren Titel. Die Textauswahl – 18 Titel Lyrik und Prosa – beginnt bei dem Barockgenius Christian Günther und endet bei dem scharfzüngigen Österreicher Jura Soyfer. Heitere und ernste Texte wechseln sich ab: übermütige Scherzdichtung wie Kußmauls »Lied vom Katzenjammer« und ernsthafte Zeitschilderung wie Stifters »Aus dem Leben dreier Wienerstudenten« (Übersicht über alle auf der Hörbuch-CD enthaltenen Titel).
Die CD hat eine Spieldauer von 74 Minuten; die Texte werden gesprochen von den Schauspielern Antje Roosch, Frank Thomé und Raimund Lang. Für 16,80 Euro zzgl. Versandkosten ist das Hörbuch bei akadpress zu bestellen; die Lieferung erfolgt sofort.

akadpress / 10.12.2003
Neue Damenverbindung in Köln
In Köln hat sich gestern eine weitere Damenverbindung konstituiert. Sie trägt den Namen ADV Agrippinia zu Köln und führt die Farben königblau-gold-dunkelgrün.

akadpress / 6.12.2003
DB erwägt Empfehlung zum CDU-Austritt
In einem Offenen Brief an die Delegierten des Leipziger CDU-Bundesparteitages Anfang Dezember hat die Deutsche Burschenschaft (DB) der CDU und ihrer Vorsitzenden Merkel »feiges Zurückweichen vor linkem Meinungsdruck« vorgeworfen. Sie fordert einen sachlichen Umgang in der Debatte um Martin Hohmann MdB und verurteilt das Vorgehen gegen den zwischenzeitlich aus der CDU/CSU-Bundestagsfraktion verstoßenen Abgeordneten schärfstens.
Dies erklärte der Verbandsrat der DB, höchstes Gremium der Deutschen Burschenschaft zwischen den Burschentagen. Hohmann habe am 3. Oktober 2003 »zwar eine umstrittene, aber keineswegs antisemitische oder gar rechtsradikale Rede gehalten« und im kritisierten Teil seiner Ansprache nichts anderes gesagt, als bereits 1992 in einem Buch der in Berlin lebenden russischen Jüdin Sonja Margolina nachzulesen sei.
»Die Meinungsfreiheit ist am Ende!« konstatieren die Burschenschafter.
Anstatt seitens der Union zum Gegenangriff auf die »Hohmann-Verleumder« überzugehen und dabei das Grundrecht auf freie Meinungsäußerung auch in geschichtspolitischen Fragen offensiv zu verteidigen, sei man »reflexhaft eingeknickt, nur weil seitens kampagnengeübter linker Meinungsmacher und Aufpeitscher wieder einmal die Stichworte ›Antisemitismus und Rechtsextremismus‹ gefallen seien.«
Um keine Mißverständnisse aufkommen zu lassen, betonen die Vertreter der DB, daß sie selbstverständlich jeden Extremismus, ebenso wie alle Formen von Judenfeindschaft und Antisemitismus, grundsätzlich ablehnen.
Bei Zugrundelegung eines Mindestmaßes an intellektueller Redlichkeit, das die DB als Akademikerverband in besonderer Weise einfordern müsse, sei es geradezu absurd, einer aus verschiedenen Quellen gespeisten Propaganda auf den Leim zu gehen, die der Hohmann-Rede eine politische Tendenz unterstellt, die schlicht »unwahr« sei.
Die DB will nun führende Vertreter der CDU auf die Handhabung der Meinungsfreiheit ansprechen. Danach soll darüber beraten werden, ob den zahlreichen Burschenschaftern in den Unionsparteien empfohlen werden soll, aus CDU und CSU auszutreten.

akadpress / 30.11.2003
Jena: Zu DDR-Zeiten gegründete Studentenverbindung feierte ihr 20. Stiftungsfest
Salana Jenesis, vor 20 Jahren in Jena gegründete Studentenverbindung, feierte jetzt ihr 20. Stiftungsfest. Mit ihrer Gründung am 25. November 1983 war sie Jenas erste und lange Zeit einzige akademische Korporation zu Zeiten von Hammer und Sichel.
Die Ostthüringer Zeitung berichtet darüber in ihrer heutigen Ausgabe: »In den Jahren 1982/1983 fanden sich einige Studenten aus dem Kreis der Katholischen Studentengemeinde in Jena, um sich jenseits organisierter Freizeitgestaltung mit der Studentengeschichte der Universität Jena auseinanderzusetzen und dem Gaudium der studentischen Generationen vergangener Jahrhunderte nachzuspüren. Zur Theorie gesellte sich schnell auch die Praxis, und die Studenten trafen sich heimlich in den Kellergewölben des Frommanschen Hauses am Fürstengraben.
Die Teilnehmer solcher Treffen waren sich bewußt, daß ihre Aktivitäten nicht wirklich unbeobachtet bleiben konnten und daß sie auch mit Repressalien rechnen mußten.«

akadpress / 21.11.2003
Berlin: Vandalismus vor Beginn des Deutschen Akademikertags
Unbekannte zerstörten in der Nacht zum 21. November alle Fensterscheiben des denkmalgeschützten »Meistersaals« in der Köthener Straße in Berlin-Kreuzberg. Die Täter besprühten außerdem die Hausfassade mit einem sich auf »Burschenschaften« beziehenden Schriftzug (»Burschis stören!«). Im »Meistersaal« wird am 22. November der diesjährige Deutsche Akademikertag stattfinden.

akadpress / 19.11.2003
Dallas: Student fällt nach Wasser-Trinkwette ins Koma
In Dallas im US-Bundesstaat Texas ist ein 21jähriger Student nach einer Trinkwette zusammengebrochen und ins Koma gefallen. Der Ökonomie-Student hatte an einem Wettbewerb seiner Studentenverbindung »National Pan-Hellenic« teilgenommen, bei dem es darum ging, wer am meisten Wasser trinken könne. Der Gesundheitszustand des 21jährigen sei sehr kritisch, hieß es in der Universitäts-Zeitung »The Daily Campus« vom 17. November. Wieviel Wasser der Student getrunken hat, wurde nicht mitgeteilt.

akadpress / 17.11.2003
Ilmenau: Rektor Ehrenmitglied der Burschenschaft Baltia-Gotia
Ihr 107. Stiftunsgfest feierte am vergangenen Wochenende die verbandsfreie Burschenschaft Baltia-Gotia zu Ilmenau (früher zu Köln). Im Rahmen einer akademischen Feierstunde wurde der Rektor der Technischen Universität Ilmenau, Professor Heinrich Kern, als Ehrenmitglied in den Altherrennverband der Burschenschaft aufgenommen. Seine Dankesrede hielt Kern zum Thema »Die Universität als akademische Gemeinschaft« und betonte: »Universitäten waren und sind Horte der Wissenschaft und Bildung. Sie müssen Horte der geistigen Freiheit sein und bleiben!« und wandte sich damit gegen Bestrebungen, die Universität zu einem rein wirtschaftlich ausgerichteten Unternehmen machen zu wollen. Die akademische Gemeinschaft sichere die Universität als Stätte der Wahrheitskultur und sei einer der Garanten dafür, daß Deutschland nicht weiter an Bedeutung verliere.

akadpress / 10.11.2003
»Das ist Lützows wilde verwegene Jagd …«
Vor 190 Jahren, genauer: am 26. August 1813, fiel der 22jährige Karl Theodor Körner in einem Gefecht des Lützower Freikorps gegen die Truppen Napoleons an der Straße von Gadebusch in Mecklenburg nach Schwerin. Am Abend des folgenden Tages wurde sein Leichnam nach Wöbbelin gebracht und unter den Klängen seines Liedes von »Lützows wilder verwegener Jagd« bestattet, das später von Carl Maria von Weber vertont wurde. Für die Nachwelt wurde Körner zum idealisierten patriotischen Dichterhelden.
»Lützows wilde verwegene Jagd« und andere Lieder von Theodor Körner, aber auch von Ernst Moritz Arndt, Johann Ferdinand Maßmann, Albert Gottlieb Methfessel und Max von Schenkendorf sind Bestandteile einer soeben erschienenen CD mit Musik der Befreiungskriege. Als Bonus gibt es, gespielt vom Gewandhausorchester Leipzig, die 1813 geschaffene »Schlachtensinfonie« »Wellingtons Sieg oder die Schlacht bei Vittoria« von Ludwig van Beethoven, der sich von einem Bewunderer Napoleons nach dessen Kaiserkrönung zu einem erbitterten Gegner wandelte.
Die CD gehört ab sofort zum Lieferprogramm von akadpress: http://www.akadpress.de/studentika/.

akadpress / 8.11.2003
Türkischstämmige CDU-Mitglieder fordern Parteiausschluß von Abgeordnetem
Wie die Nachrichtenagentur AFP berichtet, hat die Organisation der türkischstämmigen CDU-Mitglieder nach abfälligen Äußerungen des sächsischen CDU-Abgeordneten Henry Nitzsche dessen sofortigen Ausschluß aus der Partei gefordert. Der Abgeordnete hatte auf seiner Internetseite geschrieben, es sei »vergebliche Liebesmüh, um die Wählerstimmen von eingebürgerten Türken zu buhlen«. Eher werde einem Moslem »die Hand abfaulen«, als dass er die CDU wähle. Mit dem Fall beschäftigt sich heute der Landesvorstand der sächsischen CDU. Presseberichten zufolge soll Nitzsche kürzlich in einer Rede vor der Burschenschaft Cheruscia Aachen-Dresden geäußert haben, es sei unerträglich, daß bei der Fahrbereitschaft des Bundestages nur noch Türken als Chauffeure angestellt seien. Es sei außerdem unerträglich, in einem Staat zu leben, »in dem der letzte Ali aus der Moschee rein darf«. Nitzsche selbst bestreitet die fraglichen Äußerungen, die jedoch von drei Studenten der Burschenschaft in einem an den Mitteldeutschen Rundfunk (MDR) gerichteten Telefax bestätigt werden.

akadpress / 7.11.2003
»Fall Hohmann« mit neuen Aspekten
Nach Recherchen des Berliner »Tagesspiegels« ist der wegen antijüdischer Äußerungen in die Kritik geratene CDU-Abgeordnete Martin Hohmann im Oktober 2000 bei der Marburger Burschenschaft Rheinfranken als Referent aufgetreten. Die Burschenschaft hatte, wie die Zeitung berichtet, im Jahr zuvor den Rechtsextremisten Horst Mahler bei sich vortragen lassen und 2001 auch den ehemaligen Chef der Republikaner, Franz Schönhuber, eingeladen.

akadpress / 16.9.2003
Prinz, Corpsstudent und Buchautor: Asfa-Wossen Asserate von Äthiopien
Die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) beginnt in ihrer heutigen Ausgabe mit dem Vorabdruck eines ungewöhnlichen Buches. Dabei geht es um das keineswegs anachronistische Thema »Manieren«: Ist der Handkuß heute peinlich? Stirbt das Kompliment aus? Wie vulgär ist die Mode? Gibt es Damen und Herren oder nur noch Männer und Frauen? Sind Contenance und Diskretion Fremdwörter?
Autor Asfa-Wossen Asserate, 1948 in Addis Abeba als Großneffe des Kaisers Haile Selassie geboren, ließ sich nach der äthiopischen Revolution von 1974 in Deutschland nieder, studierte in Tübingen, wo er sich einer Studentenverbindung, dem Corps Suevia, anschloß, Frankfurt am Main und Cambridge, war als Pressechef der Frankfurter Messe tätig und arbeitet heute als Unternehmensberater. Seine Devise: Da kein Mensch und keine Gesellschaft ohne Regeln auskommt, lohnt es sich, möglichst intelligent mit ihnen umzugehen. Asserates Handbuch ist dabei ein ebenso vergnüglicher wie nützlicher Ratgeber.
Das Buch aus der von Hans Magnus Enzensberger herausgegebene Reihe »Die andere Bibliothek« erscheint im Oktober in einer preiswerten Ausgabe zu 22,90 Euro im Eichborn-Verlag.

akadpress / 25.8.2003
Dudelsack
Daß die Mitgliedschaft in einer Studentenverbindung gesünder ist als das Musizieren mit dem Dudelsack stellt die Wiener Kronenzeitung in ihrer heutigen Ausgabe fest. Dudelsackpfeifer befänden sich nämlich, so die Zeitung, wegen ihres ungewöhnlichen Musikinstruments in großer Gefahr: Nach einer Studie kann das Blasen des schottischen Nationalinstruments zu Taubheit, Verspannungen und Trunksucht führen. Der Dudelsack erzeuge Geräusche mit einem Lärmpegel von 130 Dezibel, was lauter sei als eine Kettensäge und zu ernsthaften Schäden am Trommelfell führe. Außerdem litten viele der Pfeifer an Muskelverspannungen, hieß es weiter.
Besonders bedenklich sei nach einer Untersuchung des Fachmagazins »Piper & Drummer«, daß Dudelsackpfeifer oftmals dem Alkoholismus verfallen, denn das Kampftrinken sei fester Bestandteil der schottischen Dudelsack-Vereine. So gingen durch das Dudelsackpfeifen und die zugehörigen Exzesse nicht nur viele Trommelfelle, sondern auch zahlreiche Ehen in die Brüche. Fazit der Kronenzeitung: »Dann lieber gleich in eine passende Studentenverbindung. Da muss man wenigstens keinen Dudelsack blasen.« Welches offenbar intensiv gespielte Instrument dem Mitarbeiter der Kronenzeitung zu dieser Erkenntnis verholfen hat, konnte bisher leider nicht festgestellt werden.

akadpress / 16.8.2003
Diepgen spricht auf Deutschem Akademikertag
Der »Deutsche Akademikertag 2003«, eine Veranstaltung des Convents Deutscher Akademikerverbände (CDA) und des Convents Deutscher Korporationsverbände (CDK), findet am Samstag, dem 22. November, in Berlin statt und steht unter dem Leitthema "Der Einfluß unterschiedlicher politischer Systeme auf Hochschulen in Deutschland". Der Akademikertag endet am Abend mit einem Kommers. Die Festansprache hält der Regierende Bürgermeister von Berlin a. D. Eberhard Diepgen (Burschenschaft Saravia Berlin).

akadpress / 1.8.2003
»Es war schon immer etwas teurer, einen besonderen Geschmack zu haben.«
An diesen Spruch aus dem Werbefernsehen fühlt sich erinnert, wer unter http://www.marco-danubia.at/gaeste/ die Internetseiten der Katholischen österreichischen Studentenverbindung Marco-Danubia Wien im Cartellverband österreichischer Studentenverbindungen (ÖCV) betrachtet. Anstelle der bei anderen Verbindungen üblichen »popeligen« Verweise auf Internetseiten mit den Öffnungszeiten der Mensa und anderen für den Durchschnittsstudenten relevanten Daten findet sich hier der direkte Kontakt zu Herrenausstattern wie Aigner, Boss, Burberry und van Laack, zu Uhren- und Schmuckherstellern wie Cartier, IWC und Patek Philippe sowie zur Autoindustrie: Die Fortbewegung des Studenten von Welt erfolgt mit Bentley, Ferrari, Jaguar, Lotus oder Maybach. Bei den Genußmitteln ist die Auswahl noch stärker eingegrenzt: Tabakwaren aus dem Hause Davidoff und Champagner der Marke Taittinger sichern das Überleben. Getreu der Devise »Von allem nur das Beste« fehlt auch ein Hinweis auf die Gemeinschaft für deutsche Studentengeschichte nicht: http://www.gds-web.de.

akadpress / 21.7.2003
Brandanschlag auf Hamburger Burschenschaft gefährdete auch Menschenleben
Vermummte Autonome griffen in der Nacht zum 19. Juli gegen 0.20 Uhr das Haus der Hamburger Burschenschaft Germania in der Sierichstraße in Hamburg-Winterhude an. Die Fenster wurden von schweren Wurfgeschossen getroffen. Außerdem schleuderten die Angreifer zahlreiche Flaschen mit einem Gemisch aus Farbe und Säure gegen die Front des Hauses.
Zuvor hatten die Täter in der Sierichstraße eine Barrikade errichtet, die wohl eine Flucht der in dem Haus befindlichen Personen verhindern sollte. Eine zu diesem Zweck herbeigeschaffte Mülltonne wurde vor dem Hauseingang plaziert und angezündet. Der Sachschaden beträgt mehr als 10.000,– Euro. Ein Personenschaden wurde vermutlich nur durch die vorhandene Sicherheitsverglasung verhindert.
Die anwesenden Angehörigen der Burschenschaft wurden von dem heimtückischen Anschlag völlig überrascht: »Besonders bestürzt sind wir«, so ein Bewohner des im selben Hause befindlichen Studentenwohnheims, »daß zehn Gäste aus Österreich eine solch menschenfeindliche Attacke miterleben mußten.«
Der Übergriff erfolgte im Vorfeld einer Cocktailfeier, welche am 19. Juli in dem Haus der Verbindung stattfand. Im Laufe der Party versuchten abermals ca. einhundert Störer – u. a. mit Transparenten von PDS, Jusos und »autonomer Antifa« – zu dem Gebäude zu gelangen. Durch einen massiven Einsatz von zwei Einsatzhundertschaften der Polizei wurde dies verhindert.

akadpress / 18.7.2003
Erlangen: Corps Baruthia wird 200 Jahre alt
Mit einem Festumzug durch die Erlanger Innenstadt, einem Akademischen Festakt, einem Festkommers im Redoutensaal und anderen Veranstaltungen feiert die Erlanger Studentenverbindung Baruthia am Wochenende ihren 200. Geburtstag. Als am 14. Juli 1803 die »Bayreuthische Landsmannschaft«, das spätere Corps Baruthia, gestiftet wurde, stand der Geist der französischen Revolution Pate: Zu ihren Grundsätzen gehörte das Eintreten für die Glaubens- und Gewissensfreiheit, für die volle Pressefreiheit sowie für ein allgemeines Staatsbürgerrecht. Daneben engagierten sich die »Bayreuther« auch in der sozialen Frage – sie traten für die Minderung der Abgaben der unteren Volksklassen ein und plädierten für ein faires Steuerrecht. Ein besonderes Denkmal setzen sich die »Bayreuther« hundert Jahre nach ihrer Gründung: In der Rathsberger Straße wurde ein Verbindungshaus errichtet, das durch seine bemerkenswerte Neo-Renaissance-Architektur bis heute auf sich aufmerksam macht.

akadpress / 6.7.2003
Marburger PDS-Uni-Linke beschimpft Verbindungsstudenten als »Mörderpack«
In einem von der Marburger Hochschulgruppe PDS-UL (Uni-Linke) verbreiteten Flugblatt (»rotstift-Extrablatt«) werden Mitglieder von Studentenverbindungen in besonders rüder Weise beschimpft. In Versen mit dem Titel »Burschenherrlichkeit« wird zum Bespiel unterstellt, daß »die Mordlust wieder gäret«, wenn Korporationsstudenten sich treffen: »Dann steckt ihr Messer bis zum Heft in den, der sich nicht wehret«. Korporationen werden ferner als »Mörderbande« bezeichnet sowie als »tumbes, willges Mörderpack«. Gewagte Behauptung in Richtung der Verbindungsstudenten: »Seht ihr einen roten Stern, so kriegt ihr Muffensause«.

akadpress / 5.7.2003
Düsseldorf: Verbindungsstudenten putzen Paten-Brunnen
Mit Schrubbern und Bürsten rückten Studenten der katholischen Studentenverbindung Burgundia heute den spielenden Muschelkalk-Kindern des Mooren-Brunnens zu Leibe. Die buntbemützten jungen Männer beteiligen sich damit an der Aktion »Denkmal-Patenschaft"«, die die »Alde Düsseldorfer Bürgergesellschaft« ins Leben gerufen hat. »Wir haben uns für den Mooren-Brunnen vor dem Haupteingang der Uni-Klinik entschieden, weil er eine ›Visitenkarte‹ unserer Heine-Universität ist«, begründet Martin Mehlhorn, Vorsitzender der Burgundia, den ehrenamtlichen Sommerputz. Der 25-Jährige und seine Bundesbrüder aus der Burgundia schrubbten nicht nur den Brunnen und die bronzene Erinnerungstafel für den Düsseldorfer Augenarzt Professor Albert-Clemens Mooren (1828–1899), sondern säuberten auch das Gras und die Hecken der Brunnenanlage. – Am Mittwoch, 23. Juli, erhält die Stundentenverbindung zusammen mit weiteren Denkmal-Betreuern aus den Händen von Oberbürgermeister Joachim Erwin ihre Patenschafts-Urkunde.

akadpress / 28.6.2003
Frankfurt: Wingolf nimmt an erster »Parade der Kulturen« teil
Am 28. Juni 2003 fand in der Main-Metropole die erste Parade der Kulturen satt. Fast hundert in- und ausländische Vereine – vom Stadtschülerrat über den Frankfurter Pfadfinderring und verschiedene Folkloregruppen bis zum Lions Club – nahmen am Umzug und dem anschließenden Fest auf Römerberg und Paulsplatz teil und demonstrierten damit für ein friedliches Miteinander der Nationen im Rhein-Main-Gebiet. Tausende Zuschauer beobachteten das Schauspiel. Als einzige Studentenverbindung beteiligte sich der Frankfurter Wingolf.

akadpress / 28.6.2003
Bremer Bürgermeister empfing Delegation des VDSt
Der Bremer Bürgermeister Hartmut Perschau (CDU) begrüßte im Rathaus heute eine Delegation des Vereins Deutscher Studenten (VDSt) Bremen. Der Anlaß für den Senatsempfang: Mehr als hundert Studenten und Akademiker feierten das zehnjährige Bestehen der Verbindung. In seiner Begrüßungsansprache betonte Perschau die besondere Verantwortung, die Korporationsstudenten für die positive Entwicklung des kleinsten Bundeslandes trügen.

akadpress / 25.6.2003
Neue CD: Der Münstersche Waffenring singt Kommerslieder
Im Jahr 1962 haben sich die in der Universitätsstadt Münster ansässigen und das akademische Fechten übenden Verbindungen zum Münsterschen Waffenring (MWR) zusammengeschlossen. Ob hochschulpolitische Zusammenarbeit oder so mancher legendäre Marktfrühschoppen: Der Zusammenhalt dieser Studentenverbindungen war stets von Harmonie geprägt – so wie die jetzt von Mitgliedern des Waffenringes eingespielte CD mit Kommersliedern.
Das Prinzip ist einfach: 36 junge und jung gebliebene Studenten aus den Mitgliedsverbindungen des MWR wollten eine CD produzieren, die so klingt, wie wenn Mitglieder studentischer Verbindungen zu einem studentischen Kommers oder einer studentischen ›Kneipe‹ gehen, mit Klavierbegleitung (»Bierorgel«) Studentenlieder singen und dabei fröhlich ihr Bier trinken. Das Ergebnis ist eindeutig: Es klingt, wie wenn Mitglieder studentischer Verbindungen zu einem studentischen Kommers oder einer studentischen ›Kneipe‹ gehen usw. usw.
Information und Bestellmöglichkeit: http://www.akadpress.de/studentika/.

akadpress / 22.6.2003
Neues Mitglied der Rudelsburger Allianz
Alljährlich am Wochenende nach Pfingsten treffen sichauf der Rudelsburg die vor der Wende in der DDR gegründeten und im Freundschaftsbund der Rudelsburger Allianz vereinigten Studentenverbindungen, um ihrer gemeinsamen Wurzeln zu gedenken und die vor der ›Wende‹ entstandenen Tradition zu pflegen. Höhepunkt ist jeweils samstags der ›Rudelsburger Allianzkommers‹, eine Veranstaltung, die von hoher Spontaneität, ausgeprägter Lebensfreude, aber auch von der Besinnung auf die Unfreiheit in der DDR und dem Stolz auf deren Überwindung geprägt ist.
In diesem Jahr konnte als 14. Mitglied überraschend die Burschenschaft Gaudea zu Köthen/ Anhalt als neues Mitglied der Allianz begrüßt werden. Die Verbindung wurde am 16. März1989 in Köthen/ Anhalt von sieben Gründungsburschen gestiftet. Sie führt die Farben grün-gold-grün, bekennt sich zum Wohlspruch ›Freiheit-Treue-Redlichkeit‹, besteht als Alterrenbund und gehört keimen Dachverband an.
Zuletzt war 1995 die Dresdner Burschenschaft Salamandria der Rudelsburger Allianz beigetreten, die ausschließlich für Verbindungen geöffnet ist, die vor der Wende auf dem Territorium der DDR existierten.

akadpress / 19.6.2003
Zahl der Habilitationen um fast 5 Prozent gestiegen
Insgesamt 2.302 Wissenschaftler haben imJahr 2002 ihr Habilitationsverfahren erfolgreich abgeschlossen. Das waren nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes 103 Personen oder 4,7 % mehr als im Jahr zuvor. Mit der Habilitation haben diese Wissenschaftler den Nachweis der wissenschaftlichen Lehrbefähigung erbracht und können sich um eine Professur an Hochschulen bewerben.
Von den im Jahr 2002 habilitierten Akademikern waren 498 Frauen, 31 % mehr als ein Jahr zuvor. Daraus ergibt sich ein Frauenanteil von fast 22 % gegenüber rund 17 % im Jahr 2001.
Die meisten Habilitationsverfahren wurden wie schon in den Jahren zuvor in den Fächergruppen Humanmedizin (37 % aller Habilitationen), Mathematik, Naturwissenschaften (24 %) sowie Sprach- und Kulturwissenschaften (20 %) abgeschlossen. Auf die Fächergruppe Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften entfielen knapp 10%.
Das Durchschnittsalter der im Jahr 2002 neu Habilitierten blieb mit 40 Jahren nahezu unverändert. Damit liegen zwischen Studienbeginn und Habilitation in Deutschland fast zwei Jahrzehnte.

akadpress / 11.4.2003
Deutsche Burschenschaft fordert Diskussion über außenpolitische Interessen
Eine ausführliche Diskussion über die geopolitische und geostrategische Ausrichtung der deutschen Außenpolitik fordert die Deutsche Burschenschaft »als zwingende Folge des völkerrechtswidrigen Einmarsches der alliierten Truppen im Irak und der ohnmächtigen Rolle der UNO im Vorfeld«. Die »kopf- und orientierungslose Handlungsweise der deutschen Politik« zeige, wie wichtig eine Standortbestimmung deutscher Interessen und Überzeugungen für eine klare Linie in der deutschen Außenpolitik sei. In einer Erklärung fordert die DB daher eine allgemeine Diskussion zur mittel- und langfristigen Richtungsbestimmung der deutschen Außenpolitik, die sowohl wirtschaftliche wie politische Interessen des deutschen Volkes berücksichtige. Dazu gehöre auch die Einbindung in eine gemeinsame europäische Außenpolitik als Ausgleich und Gegenpol amerikanischer Interessen.

akadpress / 23.3.2003
Studentenverbindung in Kasachstan
Vor genau zehn Jahren wurde die erste Studentenverbindung in Kasachstan gegründet: der Wissenschatfliche Katholische Studentenverein Unitas-Sibiria-et-Caraganda. Der Verein gehört dem Verband der Wissenschaftlichen katholischen Studentenvereine »Unitas« an, der neben etwa 50 katholischen Studentenvereinen in Deutschland auch drei Auslandsvereine in Tschechien, Kasachstan und Venezuela umfaßt.

akadpress / 19.3.2003
Bundesverfassungsgericht entscheidet: Überhöhte Rückmeldegebühren verfassungswidrig
Das Bundesverfassungsgericht Karlsruhe hat heute die 1997 vom Land Baden-Württemberg auf 51 Euro pro Semester erhöhten Rückmeldegebühren, die Studierende zu Beginn eines neuen Semesters an den Universitäten des Landes zu entrichten hatten, für verfassungswidrig erklärt. Die Richter begründeten ihre Entscheidung mit der fehlenden Verhältnismäßigkeit zwischen dem Aufwand der Universitäten für die Rückmeldung und der erhobenen Gebühr.
Die Karlsruher Richter bezogen ihre Entscheidung explizit auf den Zeitraum ab 1997. Für die Studierenden bedeutet die Entscheidung, daß sie einen Anspruch auf Erstattung der unrechtmäßig erhobenen Gebühren geltend machen können, sofern sie bis zum 31. Dezember 2000 mit einem Antrag auf Rückerstattung der Gebühren die geltende Verjährungsfrist unterbrochen haben.

akadpress / 12.3.2003
Vor 80 Jahren wurde in Deutschland die erste Professorin berufen
Am 12. März 1823 wurde Margarete von Wrangell zur ersten deutschen Professorin ernannt und auf den Lehrstuhl für Pflanzenernährung an der Universität Hohenheim berufen. Margarete von Wrangell, 1877 in Moskau geboren, entstammte einem deutsch-baltischen Adelsgeschlecht. Ihre wissenschaftliche Laufbahn begann sie 1904 als Gasthörerin an der Universität Tübingen, wo sie zu den ersten Studentinnen im damaligen Königreich Württemberg zählte. Nach ihrer Promotion im Fachgebiet Organische Chemie arbeitete sie unter anderem bei der Nobelpreisträgerin Marie Curie in Paris.

akadpress / 10.3.2003
Neue CD mit Studentenliedern erschienen
Frisch aus der Plattenpresse kommt die CD »O alte Burschenherrlichkeit. Lieder der Studenten und fahrenden Scholaren«. Der bekannte Rundfunk-Jugendchor Wernigerode unter Leitung von Friedrich Krell singt mit Unterstützung von Solisten und unter Klavier- und Gitarrenbegleitung 24 Lieder in von Rudolf Lukowsky bearbeiteten Chorsätzen.
Die frisch gesungenen und zum Mitsingen einladenden Einspielungen dieser CD vereinen neben bekannten »Klassikern« des Studenliedes manche »Perlen«, die bisher noch kaum auf Tonträgern dieser Art zu hören waren: Endlich eine verständliche Aufnahme des berühmten »Flohliedes« aus Goethes »Faust«, dort gesungen in Auerbachs Keller, und auch der Wein als studentisches Ur-Getränk kommt zu seinen Ehren.
Die CD kann bei akadpress bezogen werden: http://www.akadpress.de/studentika/.

akadpress / 9.3.2003
Leipziger Buchmesse: Korporationsverbände stellen aus
Vom 20. bis 23. März stellen Korporationsverbände und befreundete Verlage zum siebten Mal auf der Leipziger Buchmesse Neuerscheinungen aus dem Sachgebiet Studentika vor. Der Stand des Convents Deutscher Akademierverbände (CDA) versteht sich dabei an allen Messetagen zwischen 10 und 18 Uhr als Treffpunkt für Korporationsstudenten und solche, die es werden wollen. Der CDA ist auf der Buchmesse in Halle 3 am Stand H 210 zu finden. Am Samstag, dem 22. März, findet abends eine Messekneipe statt.

akadpress / 6.3.2003
120 Jahre Reichsgerichtsurteil zur Mensur
Am 6.3.1883 stufte das Reichsgericht in Leipzig die Mensur als »Zweikampf mit tödlichen Waffen« ein. Mensurfechter – unter ihnen vor allem Jurastudenten, die oft eine Tätigkeit im öffentlichen Dienst anstrebten – konnten sich danach paradoxerweise vor einer Strafverfolgung recht sicher fühlen, weil in der damals gängigen Verfahrenspraxis der Zweikampf nur lasch verfolgt wurde; eine Verurteilung nach dem Zweikampfparagraphen galt außerdem nicht als Vorstrafe.
Das auch unter Juristen vielumstrittene Urteil revidierte eine frühere Entscheidung von 1882, nach der Mensurverletzungen als gefährliche Körperverletzung galten, und blieb bis 1933 in Kraft.
Die heute in schlagenden Verbindungen gefochtenen Mensuren haben mit einem Duell nichts gemein und sind nicht als Körperverletzung strafbar. Die Zweikampf-Paragraphen sind entfallen.

akadpress / 3.3.2003
Nürnberger Thomastag 2003 am dritten Advent
Das Datum für die Feierlichkeiten zum Thomastag steht jetzt fest: Er wird in diesem Jahr am dritten Advent, also am 14. Dezember, begangen. An diesem Tag findet der berühmte Thomasbummel statt, das zentrale vorweihnachtliche Fest der Korporierten aus dem süddeutschen Raum.
Bekannt ist der Thomastag schon seit Mitte des 15. Jahrhunderts als allgemeiner Markttag. Später trafen sich Studenten und Professoren der 1623 in Altdorf gegründeten Nürnberger Universität eine Woche vor Weihnachten, ehe sie zum Fest nach Hause fuhren, in der alten Reichsstadt, um kulturelle Veranstaltungen und Theater zu besuchen, um Weihnachtsgeschenke zu besorgen und ›richtig‹ zu feiern.
Die Tradition des Thomastages wurde nach Auflösung der Altdorfer Universität von den Studenten der 1743 gegründeten Universität Erlangen übernommen. Sie waren wohl auch die ›Erfinder‹ des Thomasbummels.

akadpress / 3.3.2003
GDS-Seminar »Student und Wein«
Die Gemeinschaft für deutsche Studentengeschichte (GDS) e.V. wird im Herbst dieses Jahres ihre nun schon seit zehn Jahren geführte, erfolgreiche Seminarserie fortsetzen. Im Raum Würzburg wird von 24. bis 26. Oktober ein Wochenende zum Thema »Student und Wein« gestaltet; die Seminarleitung liegt wieder in den Händen des Teams Werner Essl/Raimund Lang. Sowohl der Weinkultur (Kellerprobe; Weinbergführung) als auch der studentischen Weinfreude, die ja weit älter ist, als die studentische Bierlust, wird entsprechender Raum durch Referate und »praktische Übungen« eingeräumt werden, wobei unter Letzterem nicht allein die Verkostung, sondern auch der studentische Weingesang und die entsprechende Literatur gemeint ist. Ein Detailprogramm liegt noch nicht vor, Interessenten können sich jedoch für weitere Informationen vormerken lassen: gds@gmx.de.

akadpress / 24.2.2003
Magnus-Hirschfeld-Stiftung soll homosexuelles Leben erforschen
Die FDP will einem heute im Bundestag vorgelegten Gesetzentwurf zufolge eine neue bundesunmittelbare Stiftung des öffentlichen Rechts mit Sitz in Berlin errichten, die nach dem Berliner Arzt und Sexualwissenschaftler Dr. Magnus Hirschfeld (1868–1935) benannt werden soll.
Hirschfeld, »Vater der Schwulenbewegung«, war im Jahr 1890 einer der Stifter der Freien Verbindung Badenia Heidelberg, die 1896 den Kartell-Convent der Verbindungen deutscher Studenten jüdischen Glaubens (KC) mitbegründete.
Die Stiftung soll homosexuelles Leben im Gebiet der Bundesrepublik Deutschland wissenschaftlich erforschen und darstellen, die nationalsozialistische Verfolgung Homosexueller in Erinnerung halten, durch Öffentlichkeitsarbeit einer gesellschaftlichen Diskriminierung homosexueller Männer und Frauen in Deutschland entgegenwirken, Menschenrechtsarbeit im Ausland unterstützen und das Gedenken an Leben und Werk Magnus Hirschfelds pflegen.
Das Stiftungsvermögen solle 15 Millionen Euro betragen.

akadpress / 23.2.2003
Erster Osnabrücker Ball der Korporationen
Mehr als 300 Teilnehmer tanzten am Samstagabend in der festlich geschmückten Stadthalle auf dem 1. Osnabrücker Ball der Korporationen und taten dabei Gutes. Die Organisatoren sammelten von den anwesenden Verbindungsstudenten und ihren Gästen im Rahmen einer Tombola mehr als 3.000 Euro zugunsten des Münsteraner Vereins Herzenswünsche eV, der schwerkranken Kindern einen langgehegten Wunsch erfüllt.
So wird mit dem gesammelten Geld ein chronisch kranker Osnabrücker Abiturient die Möglichkeit bekommen, seinen langjährigen Brieffreund in den USA zu besuchen.
Das Publikum war sich beim Abschlußtanz um 3.00 Uhr einig, daß dieser Ball eine Bereicherung des gesellschaftlichen Lebens in Osnabrück war und im nächsten Jahr wiederholt werden soll.

akadpress / 22.2.2003
Schlagende Damenverbindung beendet ihr erstes Semester
Die im Wintersemester 2002/03 in Leipzig gegründete Studentinnenverbindung Zenobia hat ihr erstes Semester beendet. Anders als alle anderen bisher bekannten Damenverbindungen positioniert sich Zenobia als ›fakultativ schlagende Verbindung‹: Ihre Mitglieder sollen also die Möglichkeit bekommen, das akademische Fechten zu erlernen, ohne tatsächlich auch Mensuren austragen zu müssen.
›Zenobia‹ war der Name einer palmyrischen Königin in Kleinasien, deren Reich im Jahre 267 n. Chr. von den Römern erobert wurde. In der Geschichte wird sie gleichsam als mutig, aber auch als provokant und ohne politisches Fingerspitzengefühl beschrieben. Sie starb in römischer Gefangenschaft.

 

   
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