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akadpress / 2.12.2006
Nürnberg: Franko-Alemannia verlieh Förderpreise
Der von der Studentenverbindung Franko-Alemannia getragene gemeinnützige Förderverein »Student und Welt« verlieh am 1. Dezember 2006 erneut Förderpreise an Studierende der Georg-Simon-Ohm-Fachhochschule Nürnberg. Während einer Feierstunde konnten in Anwesenheit von Professoren und Stadträten an eine Studentin des Studienganges Architektur, einen Studenten der Fachrichtung Elektro- und Informationstechnik sowie an einen Studenten des Studienganges Maschinenbau Urkunden und Geldbeträge in Höhe von jeweils 500 Euro als Anerkennung für die besten Vordiplomarbeiten des Jahres 2006 überreicht werden.
Prorektorin Prof. Dr. YvonneStry und der Vorsitzende des Fördervereins Volker Buckow würdigten in ihren Reden die Leistungen und das soziale Engagement der drei Preisträger.

akadpress / 11.10.2006
Bingen: Farbanschlag auf Studentenwohnheim
Bislang unbekannte Täter haben in der Nacht einen Anschlag auf das Studentenwohnheim der (verbandsfreien) Burschenschaft Markomannia zu Bingen in der Schloßbergstraße verübt. Sie schleuderten mehrere mit roter Farbe gefüllte Glasflaschen gegen die Fassade des Gebäudes. Dabei wurde nicht nur das Traditionswappen der Verbindung zerstört, sondern auch sonst erheblicher Sachschaden angerichtet. Über das Ausmaß des Schadens informiert die Verbindung auf ihrer Internetseite http://www.markomannia.com. Hinweise, die zur Ergreifung der Täter führen, werden von der Burschenschaft honoriert. Die Kriminalpolizei ermittelt.

akadpress / 15.8.2006
»Schlagfertig!« Ausstellung über Studentenverbindungen im Kaiserreich in Detmold
Das Westfälische Freilichtmuseum Detmold hat heute die Ausstellung »Schlagfertig! Studentenverbindungen im Kaiserreich« eröffnet. Thema der Ausstellung ist sowohl der Alltag in den studentischen Verbindungen des Kaiserreichs als auch deren politisch-gesellschaftliche Gedankenwelt. Das Selbstbild der Studenten und der Blick der Gesellschaft auf diese Gruppe spielen eine Rolle. Die Darstellung differenziert zwischen schlagenden und nichtschlagenden Korporationen bzw. nach deren weltanschaulich-konfessionellen Ausrichtungen. Das Landesmuseum für Volkskunde präsentiert in dieser Ausstellung einen Ausschnitt seiner umfangreichen Sammlung zum studentischen Verbindungsleben, dabei handelt es sich in der Hauptsache um Exponate der Stiftung Lutz, die hiermit erstmals der Öffentlichkeit gezeigt werden.  Die Präsentation im Freilichtmuseum, Krummes Haus, 32760 Detmold, ist bis zum 31. Oktober täglich außer montags von 9 bis 18 Uhr zu sehen.

akadpress / 15.8.2006
NeueDB fordert Anpassung des Semesterbeginns an internationale Verhältnisse
Die Neue Deutsche Burschenschaft (NeueDB) ist für die Anpassung des Semesterbeginns an internationale Verhältnisse. Das Wintersemester solle demnach statt im Oktober schon im September beginnen, das Sommersemester im Februar statt im April. Der Pressesprecher der NeuenDB, Henning Michels, sieht in der Anpassung »die logische Weiterführung der Einführung von Bachelor- sowie Masterstudiengängen«: Internationale Abschlüsse setzten auch vergleichbare Semesterstarts voraus. Ein Student, der nach seinem deutschen Bachelor im Ausland weiterstudieren wolle, müsse oft mit erheblichen Wartezeiten rechnen und meistens sogar in das laufende Semester einer anderen Universität einsteigen oder werde an der Auslandshochschule mit Trimestern konfrontiert. »Wir müssen unseren Studierenden die Möglichkeit geben, ohne viel Wartezeit oder Leerlauf ein Studium inklusive Auslandsaufenthalt oder Praktika zu absolvieren.«  Wichtig sei außerdem, daß im Ausland erbrachte Leistungsnachweise in Deutschland entsprechend anerkannt würden. Zur Zeit würden an den meisten Universitäten nicht einmal innerhalb Deutschlands die Leistungen im selben Fach sowie beim selben Leistungsstand anerkannt.

akadpress / 8.7.2006
Fifa-WM 2006: Deutschland gewinnt mit Korporationsstudent Christoph Metzelder das »Kleine Finale«
Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat das Spiel um den dritten Platz der Fußball-WM gegen Portugal mit 3:1 gewonnen. Ausschlaggebend für das Erreichen des »Kleinen Finale» war u. a. die während des gesamten Turniers konstante Leistung von Innenverteidiger Christoph Metzelder (Borussia Dortmund), dem »besten deutschen Manndecker« (Pressestimme). Christoph Metzelder, der neben seiner Fußballkarriere an der Fern-Universität Hagen für das Fach Betriebswirtschaftslehre immatrikuliert ist, ist Mitglied der Akademischen Verbindung Silesia Halle zu Bochum im Cartell-Verband (CV). Neben Christoph Metzelder gehören weitere sieben Familienmitglieder einer Korporation an.

akadpress / 7.7.2006
Föderalismusreform hat Auswirkungen auf die Hochschulfinanzierung
Eine Woche nach der Abstimmung im Bundestag hat heute der Bundesrat mit der erforderlichen Zweidrittelmehrheit der Föderalismusreform zugestimmt. Der damit verbundene Rückzug des Bundes aus der Hochschulfinanzierung wird die Qualität vieler Hochschulen beeinträchtigen, befürchtet u. a. der Wissenschaftsrat. Gerade mit Blick auf die steigenden Studierendenzahlen sei eine Beteiligung des Bundes zur Hochschulförderung zwingend erforderlich Bisher habe der Bund hierfür rund 2 Milliarden Euro ausgegeben. Der Wissenschaftsrat ist das wichtigste hochschul- und wissenschaftspolitische Beratungsgremium von Bund und Ländern.

akadpress / 18.4.2006
Liberale wollen gerechte Verteilung von Hochschulbaumitteln
Die FDP-Fraktion im Bundestag fordert von der Bundesregierung, die Bundesmittel für den Aus- und Neubau von Hochschulen nach »Maßgabe der Studierendenzahlen« zu verteilen. Die Liberalen stellen in einem Antrag fest, daß der bis 2013 geplante Rückzug der Bundesregierung aus der Baufinanzierung die Hochschulen vor gravierende Einschnitte stellen werde.
Bislang habe es keinen Vergabeschlüssel gegeben, und die Verwirklichung der Bauprojekte sei davon abhängig gewesen, ob »das Bundesland die benötigte Finanzierung komplementär erbringen« konnte. Dadurch seien in finanzstarken Bundesländern wie Bayern und Baden-Württemberg »überproportional« viele Bauprojekte unter Mithilfe des Bundes realisiert worden. Es sei jedoch sinnvoller, die Vergabe des Bundesmittel statt an den realisierten Projekten 2000 bis 2003 an den jeweils tatsächlichen Studierendenzahlen zu orientieren. Ländern wie Nordrhein-Westfalen, Hessen und Berlin würden dann mehr Mittel zustehen.

akadpress / 27.1.2006
Prof. Strohschneider zum Vorsitzenden des Wissenschaftsrates gewählt
Professor Peter Strohschneider ist neuer Vorsitzender des Wissenschaftsrates, der die Bundesregierung und die Regierungen der Länder in Fragen der Hochschulentwicklung berät. Er hat die Aufgabe, Empfehlungen zum inhaltlichen und strukturellen Ausbau der Hochschulen, der Wissenschaft und der Forschung sowie des Hochschulbaus zu erarbeiten. Professor Strohschneider, Jahrgang 1955, ist Lehrstuhlinhaber für Germanistische Mediävistik an der Ludwig-Maximilians-Universität München.

akadpress / 25.1.2006
Hochschulwahlen in Clausthal: Liste der Verbindungsstudenten ist wieder stärkste Fraktion
Bei den Hochschulwahlen in Clausthal ist die Liste »Gruppe unabhängiger Studenten aller Fachrichtungen« (G.u.St.a.F.) mit 33,68 % der abgegebenen Stimmen wieder stärkste Fraktion geworden. Der RCDS, der nach Jahren der Unterbrechung wieder antrat, kam sofort auf 21,55 %. Die beiden konkurrierende Listen, aus denen die jetzige Regierungskoalition besteht, kamen auf 26,36 % bzw. 18,41 %.
Die G.u.St.a.F., deren Kandidaten hauptsächlich Verbindungsstudenten aus den Verbänden ATB, CC, DB, SB, VVDSt und WSC sind, hat zwar Stimmenverluste hinnehmen müssen, allerdings steht ihr mit dem RCDS in der nächsten Legislaturperiode ein starker Partner zu Seite. Diese beiden Listen werden voraussichtlich den nächsten AStA stellen.
Ausschlaggebend für das schlechte Abschneiden der jetzigen Regierungskoalition dürfte neben der schlechten Service- und Öffentlichkeitsarbeit auch die geplante Zwangseinführung eines Semestertickets gewesen sein. Dieses wurde von großen Teilen der Clausthaler Studentenschaft abgelehnt.

akadpress / 17.1.2006
Die Deutsche Burschenschaft zur Ablehnung des SPD-Unvereinbarkeitsbeschlusses
»Mit Genugtuung« hat die Deutsche Burschenschaft (DB) zur Kenntnis genommen, daß der Bundesvorstand der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands bei seiner Sitzung am 16.1.2006 in Mainz einen Unvereinbarkeitsbeschluß der gleichzeitigen Mitgliedschaft in der SPD und in einer der Deutschen Burschenschaft angehörigen Einzelburschenschaft abgelehnt hat.
»Für eine Volkspartei, die sich selbst als demokratisch und der Gerechtigkeit verpflichtet sieht, wäre ein solcher Beschluß nach Auffassung des Sprechers der Deutschen Burschenschaft, Stefan Teufel, auch eine Schande, so daß mit seiner Ablehnung lediglich eine Fehlentwicklung des zurückliegenden Parteitages korrigiert wurde. Die Kräfte in der SPD mit einem offenbar gestörten Demokratieverständnis, welche diesen Unvereinbarkeitsantrag initiiert hatten, und insbesondere der Juso-Vorsitzende Björn Böhning bleiben eingeladen, am demokratischen Diskurs auch mit Mitgliedern der Deutschen Burschenschaft teilzunehmen«, heißt es in einer Presseerklärung der DB vom heutigen Tage.
DB-Pressesprecher Karsten Rausch vermutet: »Möglicherweise haben sich im Zuge der Diskussion ein paar Mitglieder des Parteivorstands daran erinnert, daß auch die »Gründerväter« der deutschen und österreichischen Sozialdemokratie, Ferdinand Lassalle und Viktor Adler, Burschenschafter waren und selbst Willy Brandt der Deutschen Burschenschaft zu ihrem 150. Jubiläum persönlich gratulierte.«

akadpress / 17.1.2006
SPD-Parteivorstand lehnt Unvereinbarkeitsbeschluß ab
Der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD) dürfen auch künftig Burschenschafter angehören. Der Parteivorstand lehnte auf seiner gestrigen Sitzung in Mainz einen auf dem letzten Bundesparteitag geforderten Unvereinbarkeitsbeschluß ab (akadpress berichtete ausführlich). Bei den Juso-Hochschulgruppen stieß die Entscheidung, mit der sich der Parteivorstand über den Willen des Bundesparteitags hinwegsetzt, auf »völliges Unverständnis«. Für deren Bundesvorsitzenden Ralf Höschele ist klar: »Der Einfluß der Alten Herren reicht bis in den Parteivorstand!«

 

   
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