Heinz Kurt Kays, O goldne academia. Korporationsstudenten in der Literatur, Band I. Historia academica, Band 35, StgVCC, 1996. 246 Seiten, kartoniert.
Eine Literaturgeschichte des Korporationsstudententums an deutschsprachigen Universitäten ist noch nicht geschrieben worden. Auch dieser Band erhebt nicht den Anspruch, jedes literarische Werk zu kennen, in dem die ›Goldne academia‹ besungen oder kritisch beurteilt wird.
Autor Heinz Kurt Kays geht der Frage nach: Welcher Stellenwert wird den Korporationsstudenten an deutschsprachigen Universitäten in der erzählenden Literatur eingeräumt? Dabei versucht er, möglichst viele Stilepochen literarischen Schaffens einzubeziehen und zahlreiche Facetten des überaus breit gefächerten Verbindungswesens zu berücksichtigen, sofern sie ihre Spuren in den Werken von als relevant einzustufenden Autoren zurückgelassen haben.
Zu Wort kommen Schriftsteller von Karl May bis zu Thomas und Heinrich Mann, von Fritz Reuter bis zu Günter Grass, korporierte Autoren wie Walter Flex und Hermann Löns ebenso wie jene, die nicht dem deutschen Sprachraum entstammen: Jaroslaw Hasek und Mark Twain. Was die Verfasser zu dem vorgegebenen Thema meinen, verdeutlichen sie selbst durch direkte Zitate, die freilich im Licht korporationsstudentischer Belange eingeordnet und behutsam kommentiert werden.
Siehe auch:
- Heinz Kurt Kays, O goldne academia. Korporationsstudenten in der Literatur, Band II.
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